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Das Nachhaltigkeitsglossar: Komplexe Fachbegriffe verständlich erklärt

02 Jun 2026 —
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Nachhaltigkeitsglossar

Nachhaltigkeit beginnt mit Verständnis. Dieses Glossar hilft Fachleuten aus dem Bereich der visuellen Kommunikation, wichtige Begriffe zu entschlüsseln und komplexe Konzepte in praktische, umweltbewusste Entscheidungen umzusetzen.

Nachhaltigkeit beginnt mit Verständnis. Dieses Glossar hilft Fachleuten aus dem Bereich der visuellen Kommunikation, wichtige Begriffe zu entschlüsseln und komplexe Konzepte in praktische, umweltbewusste Entscheidungen umzusetzen.

Warum ist dieses Glossar heutzutage unverzichtbar?

Nachhaltigkeit ist in der Branche der visuellen Kommunikation kein optionales Thema mehr. Marken, Agenturen und Veranstaltungsorganisatoren stehen unterzunehmendem Druck, CSR- und ESG-Standards zu erfüllen, die Umweltbelastung zu reduzieren und Transparenz entlang ihrer gesamten Lieferketten zu gewährleisten.

Doch während die Erwartungen steigen, hängt die Klarheit oft hinterher. Begriffe wie biobasiert, recycelbar, CO₂-kompensiert oder PVC-frei sind weit verbreitet, werden aber nicht immer vollständig verstanden. Für Einkäufer und Agenturen kann diese Fülle an Fachvokabular Verwirrung stiften und zu inkonsistenten oder sogar kontraproduktiven Entscheidungen führen.

Genau hier bezieht Antalis Klarstellung: Nachhaltigkeit muss umsetzbar sein. Bei der Vereinfachung der Terminologie geht es nicht um eine zu starke Vereinfachung, sondern darum, Fachleuten zu ermöglichen, fundierte und technisch fundierte Entscheidungen zu treffen.

Jeder Begriff im Nachhaltigkeitslexikon beschriebt ein konkretes Material, eine messbare Eigenschaft oder eine praktische Anwendung. Das Verständnis des Vokabulars ist daher der erste Schritt zur Umsetzung wirksamer umweltbewusster Strategien.
 

Recycelt vs. recycelbar: Der subtile (aber entscheidende) Unterschied

Eines der häufigsten Missverständnisse betrifft den Unterschied zwischen „recycelt“ und „recycelbar“.

„Recycelt“: Die Vergangenheit des Produkts

Ein recyceltes Produkt wird aus Abfallstoffen hergestellt, die wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden – entweder aus Post-Consumer-Abfällen (nach dem Gebrauch) oder aus Post-Industrial-Abfällen (Produktionsabfällen). Dieser Ansatz verringert den Bedarf an neuen Rohstoffen und senkt die Umweltbelastung bereits in der Beschaffungsphase.

 

„Recycelbar“: die Zukunft des Produkts

Ein recycelbares Produkt ist ein Produkt, das am Ende seiner Nutzungsdauer gesammelt, sortiert und in einen neuen Rohstoff umgewandelt werden kann. Die Recycelbarkeit hängt jedoch nicht nur von den technischen Eigenschaften ab, sondern auch von der lokalen Infrastruktur. Ein Produkt kann theoretisch recycelbar sein, wird aber in der Praxis nicht recycelt, wenn kein Sammel- oder Verarbeitungssystem existiert.
 

Die Notwendigkeit von „PVC-frei“

Die Herausforderung durch PVC

Polyvinylchlorid (PVC) ist seit langem das dominierende Material im Großformatdruck und wird für Banner, Klebefolien und Beschilderungen verwendet. Sein Erfolg beruht auf seiner Langlebigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Allerdings stellt PVC erhebliche ökologische Herausforderungen dar. Es lässt sich nur schwer sauber recyceln und kann bei der Verbrennung Schadstoffe freisetzen. Daher verlangen viele Veranstaltungen und Marken mittlerweile nach PVC-freien Lösungen.

 

Was „PVC-frei“ wirklich bedeutet

PVC-freie Materialien basieren auf alternativen Substraten wie Polypropylen (PP), Polyester oder Papier, die so konzipiert sind, dass sie eine vergleichbare mechanische Leistungsfähigkeit bieten, ohne die damit verbundenen ökologischen Nachteile mit sich zu bringen.

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Produktfokus: Coala Textile Backlit City

Ein Paradebeispiel ist die Coala Textile-Reihe. Dieses Textil aus 100 % Polyester ist garantiert PVC-frei und wurde speziell für Anwendungen im Bereich der visuellen Kommunikation entwickelt.

Es bietet:

  • Hervorragende Zugfestigkeit für großformatige Displays
  • Eine dichte Webstruktur, ideal für hinterleuchtete Anwendungen
  • Hochwertige Druckwiedergabe ohne plastische Reflexionen

 In der Praxis beweist Coala Textile, dass der Verzicht auf PVC keine Abstriche bei der visuellen Wirkung oder der technischen Leistung bedeutet.

Ökodesign: Ganzheitlich denken – von der Produktion bis zum Ende der Lebensdauer

Was ist Ökodesign?

Ökodesign wird von der ADEME[1] als präventiver Ansatz definiert, der darauf abzielt, die Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu verringern – von der Rohstoffgewinnung bis zum Ende der Lebensdauer. Dieser Ansatz verlagert den Fokus von punktuellen Verbesserungen hin zu einer weltweiten Optimierungsstrategie.

[1] Französische Agentur für Umwelt und Energiewende

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Vom Entwurf bis zum Ende der Lebensdauer: der Ansatz von Antalis

1. INTELLIGENTERE MATERIALAUSWAHL

Zwei wichtige Tools unterstützen Entscheidungen im Bereich Ökodesign:

Ein praxisorientiertes Mustertool, mit dem Fachleute umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Materialien vergleichen und so den Umstieg von PVC erleichtern können.

Ein transparentes Bewertungssystem (0 bis 5 Sterne), das auf Kriterien der Kreislaufwirtschaft wie Recyclingfähigkeit, Recyclinganteil und Erneuerbarkeit basiert.

 Zusammen verwandeln diese Tools abstrakte Nachhaltigkeitsziele in klare, messbare Entscheidungen.
 

2. OPTIMIERUNG VON DRUCK UND LOGISTIK

Ökodesign erstreckt sich auch auf Produktion und Logistik:

  • Wasserbasierte Druckfarben reduzieren den Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) erheblich und verbessern so die Umwelt- und Arbeitsbedingungen.
  • Textilmaterialien sind leichter, faltbar und kompakt, im Gegensatz zu starren PVC-Platten oder schweren Bannern. Dies verringert das Transportvolumen und die damit verbundenen CO₂-Emissionen.

 

3. DEN KREISLAUF SCHLIESSEN: KREISLAUFWIRTSCHAFT IN DER PRAXIS

Das Management am Ende der Lebensdauer ist ein wesentlicher Bestandteil des Ökodesigns. Ein praktisches Beispiel hierfür ist das von Antalis UK entwickelte „Banner Return Scheme“.

Dieses Programm ermöglicht die Sammlung gebrauchter PVC-Banner, die anschließend zu langlebigen, formstabilen Produkten wie Verkehrskegeln verarbeitet werden. Anstatt zu Abfall zu werden, kehrt das Material in neuer Form in den Wirtschaftskreislauf zurück.

Diese Initiative veranschaulicht, wie Kreislaufwirtschaft in praktische Anwendungen integriert werden kann.

Von der Theorie zur Praxis

Das Verständnis der Nachhaltigkeitsterminologie ist keine akademische Übung. Es hat direkten Einfluss auf die Materialauswahl, die Produktionsmethoden und die Umweltbelastung.

Die Entscheidung für PET anstelle von nicht recycelbaren Kunststoffen oder für Textilien anstelle von PVC sind konkrete Maßnahmen, die das Nachhaltigkeitsprofil von Projekten im Bereich der visuellen Kommunikation deutlich verbessern.

Die Rolle von Antalis besteht darin, die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen, indem wir Folgendes kombinieren:

  • Klare Terminologie
  • Bewährte Materialien
  • Praktische Tools
  • Kompetente Beratung

 

Für Fachleute, die den nächsten Schritt gehen möchten, ist der Ansatz einfach: Beginnen Sie mit Wissen, handeln Sie dann mit Zuversicht.

>> Kontaktieren Sie einen Antalis-Berater, um Ihre Materialien prüfen zu lassen, oder fordern Sie eine Vorführung der SwitchGreen Box an und entdecken Sie nachhaltige Alternativen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.